Was ist ein Hospiz und was passiert da?

Grimsel Hotel von Andrew and Annemarie
Grimsel Hotel von Andrew and Annemarie

Was ist ein Hospiz?

„Den Tagen mehr Leben geben, nicht dem Leben mehr Tage“, 

war der Grundsatz der Begründerin der modernen Hospiz- und Palliativbewegung, Cicely Saunders (1918-2005).

 

Der Begriff „Hospiz“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gast, Herberge, Gastfreundschaft. 

 

In einem Hospiz finden Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause.

In diesen Einrichtungen pflegt man liebevoll und schenkt Geborgenheit. Die menschliche Zuneigung hilft Sterbenden, ihre Krankheit und den Sterbeprozess  besser zu ertragen.

 

Es geht darum, das Leid zu lindern.

 

 

Was passiert in einem Hospiz?

In einem Hospiz erfolgt professionelle und individuelle Sterbe- und Trauerbegleitung.

Unterschiedliche Fachleute und Ehrenamtliche arbeiten dort zusammen.

 

In einem Hospiz nennt man die Kranken Bewohner oder Gäste. Man versucht ihre Ängste und Beschwerden spürbar zu lindern, um Sinn und Qualität des Lebens aufrechtzuerhalten. Ihre Bedürfnisse haben Priorität und auch der Wunsch selbstbestimmt und würdevoll leben und sterben zu dürfen.

Es zählt der Wille des Kranken. 

 

Auch Angehörige und Freunde werden mit einbezogen, wenn man das wünscht. Es gibt Hospize, da können Angehörige mit wohnen. 

 

Seelsorger und ehrenamtliche Hospizbegleiter wirken auf Wunsch unterstützend.

 

Die Schmerzfreiheit und Linderung anderer Symptome wie Atemnot, Übelkeit oder Angstzustände stehen im Fokus. 

 

Sterbende und Angehörige werden begleitet, beraten und medizinisch-pflegerisch versorgt. 

 

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