"Gut" Sterben

Tod-du musst noch warten! Ich kann noch nicht sterben.
Leben bis zum Schluss, "Gut" Sterben

Tod - du musst noch warten! Ich kann noch nicht sterben.

Immer wenn ich an den Tod denke, ist meine erste Überlegung: Jetzt darf er noch nicht kommen. Ich kann noch nicht sterben, ich muss erst noch wichtige Dinge erledigen.

 

Es mag komisch klingen, aber ein mir relevanter Punkt ist der, dass ich unbedingt Haus und Hof entrümpeln möchte. Es hat sich in den Jahren einiges angesammelt und bei näherer Betrachtung stelle ich fest, es kann ein Großteil entsorgt werden.

Das denke ich schon länger und mit zunehmendem Alter drängt sich mir der Wunsch auf, dieses und anderes keinem Fremden aufzubürden.  

 

Patientenverfügung, Vollmacht

Auch habe ich bis jetzt eine Patientenverfügung und Vollmacht nur im Kopf geschrieben.

 

Ich kenne jemanden, der meinte, wenn man all das Erwähnte in der Blüte seines Lebens angeht, lädt man den Tod ja geradezu ein.

 

Körper und Geist

Was mir auf dem Sterbebett unerträglich erscheint, wäre die Tatsache, dass man sich mit der Familie und mit guten Freunden zerstritten hätte. 

 

Ebenfalls möchte ich am Ende meines Lebens sagen, dass ich alles in meiner Macht Nötige und Mögliche für meinen Körper und meinen Geist getan habe. Ich möchte nicht daliegen und genau wissen, dass fehlende Bewegung, ungesunde Ernährung oder seelische Zerrissenheit und Instabilität mein vorzeitiges Ende herbeigeführt hat. 

 

Gutes für Körper, Seele und Geist.

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Spiritueller Glaube

Und spiritueller Glaube erscheint mir besonders in der Zeit des Sterbens hilfreich zu sein. 

 

Glauben heißt für mich, eine Meinung zu haben, von etwas überzeugt zu sein, mit Vertrauen an die Dinge ranzutreten und zuversichtlich in jeder Lebenslage zu sein und zu bleiben.

 

Natürlich kann das auch der Glaube an Gott oder eine Religionszugehörigkeit bedeuten. 

 

Und spirituell? Es ist das Gefühl, dass es da noch mehr gibt, als ich oder andere erklären können und das immer und überall. Es umgarnt uns, ist einfach da und beeinflusst unser Leben. 

 

Zusammengefasst könnte man sagen: Alles ist gut, wie es ist- wenn wir das Natürliche lassen.

 

Ich habe die Möglichkeit die Dinge anzuzweifeln oder hinzunehmen, und zwar genau so, wie sie gerade sind.

 

"Gut" Sterben

Wenn ich also alles erledigt habe, ruhig und gelassen im Leben stehe, meine Ordnung gefunden habe, dann kann ich auch »gut« Sterben. Es wird mich weniger Wesentliches belasten und weniger Unruhe packen. Ich kann den Dingen seinen natürlichen Lauf lassen.

 

Ich habe trotzdem Angst davor, was geschieht, wenn ich gehen muss und hoffe, dass es noch dauert, aber ich bin dabei, gewisse Dinge zu erledigen ... und Sterben, Tod und das Danach besser zu verstehen und in mein Leben aufzunehmen.

 

Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie noch früh genug dazu in der Lage sind. Denen, die nicht mehr so viel Zeit haben, schicke ich meine ganze Liebe, Kraft und Willensstärke, um noch zu erledigen, was Ihnen besonders am Herzen liegt. Es ist nie zu spät, solange wir leben ... 

 

Sterbephasen

Meine Angst bezüglich Sterben und Tod betrifft gar nicht so sehr den Todeszustand selbst. Es ist die Phase des Sterbens, der Prozess mit allem Drum und Dran, bis ich es geschafft habe. Darum wird ab nächste Woche der Sterbeprozess unser Thema.  

 

Auf YouTube zum Anhören: Gutes Sterben

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